Start-Ups in Gaarden und Datenschutz – Vier Tipps von Nele Menze für die Digitale Woche

Nele Menze studiert den Master Europäische Ethnologie und Medienwissenschaft Film und Fernsehen an der Uni Kiel und macht gerade ein Praktikum bei opencampus.sh. Hier ihre Tipps für die Digitale Wochen Kiel.

Transparenz versus Datenschutz in digitalen Zeiten: Oder geht beides?- Der schmale Grat zwischen Freiheit und Regulierung

Die rasant voranschreitende Digitalisierung mit all ihrem Fortschritt und den unendlichen Nutzungsmöglichkeiten sorgt sowohl für Euphorie als auch für kritische Stimmen. Zu der Freude über neue Arbeitsfelder, frei verfügbare News im praktischen Handyformat oder ein insgesamt leichter von der Hand gehender Alltag gesellen sich Bedenken insbesondere hinsichtlich Fragen des Datenschutzes. Aufzuhalten ist die Digitalisierung natürlich nicht und auf ihre Vorzüge möchte wohl auch niemand mehr verzichten. Daher umso wichtiger ist die Diskussion um die Chancen und Risiken der Digitalisierung, mit dem Blick auf ein gesundes Verhältnis zwischen Freiheit und Regulierung. Der Workshop nimmt diese Diskussion aus zahlreichen Perspektiven in Angriff und betrachtet die Blickwinkel von Datenschutz, Politik, digitalen Unternehmen und BürgerInnen.
Anmeldung: https://www.datenschutzzentrum.de/

Datenschutz: Wer ergibt sich zuerst? // Fotograf: https://anatolkowalewski.com/
Datenschutz: Wer ergibt sich zuerst? // Fotograf: https://anatolkowalewski.com/

 

Was macht das „On-Sein“ bzw. die Digitalisierung mit uns?

Ohne Frage verändern sich durch die Nutzung von digitalen Medien nicht nur Marktstrukturen, sondern auch wir uns und unser Handeln. Permanent sind wir erreichbar, unsere freien Abende verplanen wir mittels Facebook und wenn wir wissen wollen, wann uns welcher Bus wohin bringt, zücken wir das Smartphone. Das kann nicht ohne Folgen bleiben – doch reflektieren tun wir diese mit dem Finger zwischen Instagram und Whatsapp selten. Daher sicherlich spannend ist der Fachvortrag des Neurologen Dr. Bendfeld zu den Auswirkungen des Umgangs mit digitalen Medien auf unser Gehirn und unser Handeln. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Fragen nach den Auswirkungen einer intensiven Nutzung von Smartphone, Tablet und Co aus verschiedenen Perspektiven vertieft.

Design thinking – effektive Kreativität für Problemlösungen

Dem Konzept des Design Thinking fühle ich mich mit meinem Ethnologie-Studium besonders nah. Immer der Nase nach, ist ein zentraler Baustein des Konzeptes: Zu den Kernaufgaben zählt, sprichwörtlich in die Schuhe der KundInnen zu schlüpfen und die Welt aus ihrer Perspektive zu betrachten. Mit einem Team gemeinsam und unter Einsatz einiger – auch aus der Ethnologie bekannter – methodischer Kniffe werden die Bedürfnisse der KundInnen und die Ansprüche an das Zielprodukt erarbeitet, um schließlich ein optimales Produkt zu schaffen. Dieser Workshop verspricht Einblicke in das Konzept und das Werkzeugköfferlein des Design Thinking und ein praktisches Beispiel aus der Wirtschaft gibt’s obendrauf.

Innovationen in DeinRaum.sh // Foto von www.rebeccakonrad.de
Innovationen in DeinRaum.sh // Foto von www.rebeccakonrad.de

Smart Gaarden – Präsentationen von Gaardener Start-ups und Start-up-Ideen

Für mich als Neuling in der Welt der Start-Ups und mit noch eineinhalb Füßen in der Uni steckend zählt die Präsentation der Gaardener Start-Ups zu den vielversprechendsten Veranstaltungen. Hier bietet sich ein Einblick in die verschiedensten Start-Up-Projekte, Ideen und Umsetzungsprozesse in einer ganz zwanglosen Runde. Ein Raum, um Fragen loszuwerden, einen Überblick zu gewinnen und reale, praktische Projekte außerhalb des Uni-Kosmos‘ zu entdecken.

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